Freitag, 12. Februar 2016

Classic friday - Was ist ein Klassiker?/ literarischer Kanon



Es ist ein guter Moment gekommen um zu klären was überhaupt ein literarischer Klassiker ist.

"Klassische Literatur" widmet sich zeitlosen Themen, wie zum Beispiel Kindheit,Liebe die Suche nach seiner Identität etc.. Alle Werke können auch unabhängig von dessen Erscheinen gelesen werden.


Iso Cartman hat hierzu eine gute Definition aufgestellt:

“Klassiker sind Bücher der fernen und nahen Vergangenheit, deren Geheimnisse noch nicht ausgeplaudert sind. Auch wenn die vereinigte Zunft der Literaten dies schon versucht haben sollte. Es sind Bücher, zu denen ein Leser im Verlauf seines Lebens zurückkehrt, weil etwas, das er meistens selbst nur schlecht begreift, ihn wieder in sie hineinruft.”
“Die Bibliothek von Pila” (Suhrkamp 1994)


Der literarische Kanon ist eine Sammlung literarischer Werke, die verscheidene Zeiten übderdauert  und Leser zeifübergreifend interessiert und zu Diskussionen angeregt hat. Der literarische Kanon wird immer wieder erneuert und überarbeitet.


Marcel Reich-Ranicki hat einen Kanon veröffentlicht. Im folgenden findet ihr 20 Romane die man seiner Meinung nach gelesen gaben sollte.


Johann Wolfgang von Goethe:
"Die Leiden des jungen Werther"

Johann Wolfgang von Goethe

 "Die Wahlverwandtschaften"

E.T.A. Hoffmann

"Die Elixiere des Teufels"

Gottfried Keller

"Der grüne Heinrich"

Theodor Fontane

 "Frau Jenny Treibel"

Theodor Fontane

"Effi Briest"

Thomas Mann

 "Die Buddenbrooks"

Thomas Mann

 "Der Zauberberg"

Heinrich Mann

 "Professor Unrat"

Hermann Hesse

 "Unterm Rad"

Robert Musil

 "Die Verwirrungen des Zöglings Törleß"

Franz Kafka

"Der Proceß"

Alfred Döblin

 "Berlin Alexanderplatz"

Joseph Roth

 "Radetzkymarsch"

Anna Seghers

 "Das siebte Kreuz"

Heimito von Doderer

 "Die Strudlhofstiege"

Wolfgang Koeppen

 "Tauben im Gras"

Günter Grass

  "Die Blechtrommel"

Max Frisch

 "Montauk"

Thomas Bernhard

"Holzfällen"