Donnerstag, 1. Oktober 2015

[Rezension] Alles Licht, das wir nicht sehen - Anthony Doerr







  • Titel: Alles Licht, das wir nicht sehen
  • Autor: Anthony Doerr
  • Aktuelle Ausgabe : 24.08.2015
  • Verlag : Beck, C H
  • ISBN: 9783406680632
  • Fester Einband 519 Seiten
  • Sprache: Deutsch 
  • Preis: 19,95 €

Inhalt: Saint-Malo 1944: Marie-Laure, ein junges, blindes Mädchen, ist mit ihrem Vater, der am „Muséum National d’Histoire Naturelle“ arbeitet, aus dem besetzten Paris zu ihrem kauzigen Onkel in die Stadt am Meer geflohen. Einst hatte er ihr ein Modell der Pariser Nachbarschaft gebastelt, damit sie sich besser zurechtfinden kann. Nun ist in einem Modell Saint-Malos, der vielleicht kostbarste Schatz aus dem Museum versteckt, den auch die Nazis jagen.
Werner Hausner, ein schmächtiger Waisenjunge aus dem Ruhrgebiet, wird wegen seiner technischen Begabung gefördert, auf eine Napola geschickt und dann in eine Wehrmachtseinheit gesteckt, die mit Peilgeräten Feindsender aufspürt, über die sich der Widerstand organisiert. Während Marie-Laures Vater von den Deutschen verschleppt und verhört wird, dringt Werners Einheit nach Saint-Malo vor, auf der Suche nach dem Sender, über den Etienne, Marie-Laures Onkel, die Résistance mit Daten versorgt …
Quelle: http://www.chbeck.de/Doerr-Licht-sehen/productview.aspx?product=13664955 

Meine Meinung:

Die Geschichte der zwei Kinder, Marie und Werner, welche während dem Krieg in Frankreich und in Deutschland leben, hat mich sehr berührt.
Werners Geschichte, vom kleinen wissbegierigen Jungen zum Techniker der Wehrmacht hat mich sehr berührt. Seine Art, wie er versucht das ganze Leid zu ertragen um seinen Traum als Wissenschaftler zu verwirklichen hat mich sehr in den Bann gezogen.
Nicht nur er erlegt schreckliche Dinge. Sondern auch Marie, in Frankreich lebt und von den Deutschen bombadiert und angegriffen wird.
Durch die sehr kurzen Kapitel (meistens 1-4 Seiten) und den ständigen Perspektivwechsel konnte man sich sehr schnell in die Figuren hineinversetzen.
Zwischendurch fand ich es leider etwas trocken und emotionslos aber bei dem Ende sind ein paar Tränchen bei mir geflossen.
Ich finde das Buch gut, allerdings fehlt mir manchmal die Spannung. Deswegen gebe ich dem Ganzen 4 von 5 Sternen.