Freitag, 23. Oktober 2015

[Rezension] Der Lavendelgarten - Lucinda Riley



http://www.amazon.de/Lavendelgarten-Roman-Lucinda-Riley/dp/3442477972/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1445590292&sr=1-1&keywords=der+lavendelgarten


  • Aktuelle Ausgabe : 13.05.2013
  • Verlag : Goldmann Verlag
  • ISBN: 9783442477975
  • Flexibler Einband 528 Seiten
  • Sprache: Deutsch
  • Preis: 9,99 €

Inhalt
In dem Buch werden zwei Geschichten erzählt. Die eine spielt 1943/ 1944 in Südfrankreich, Paris und London, die andere spielt 1998/1999 in Südfrankreich, Paris und Yorkshire. Und wie immer bei Lucinda Riley sind diese beiden Geschichten miteinander verknüpft.
1998/1999: Emilie, die bereits ihren Vater Edouard im Alter von 14 Jahren verloren hat, verliert nun auch ihre Mutter. Seit Jahren hat Emilie darum gekämpft, eine eigene Existenz unabhängig ihrer aristokratischen Herkunft aufzubauen. Nach dem Tod ihrer Mutter Valerie lasten das Erbe allein auf Emilies Schulter. Sie kehrt an ihren Heimatort, in ein herrschaftliches Chateau in der Provence zurück. Wie der Zufall es will, findet sie Gedichte, welche von ihrer blinden Tante Sophie in der Vergangenheit verfasst worden sind… Sie hat noch nie von dieser ominösen Tante gehört. Warum hat ihr Vater Edouard nie von ihr erzählt?
1943/1944: Connie wird zu einer britischen Agentin ausgebildet. Ihr erster Einsatz ist im, gegnerischen Frankreich. Dieser Einsatz verlangt sehr viel von ihr ab, denn er läuft nicht so wie erhofft…
Meine Meinung
Bei dem Titel „Der Lavendelgarten" denkt man zunächst an eine romantische Liebegeschichte und nicht an einen Roman über Krieg und Familiengeheimnisse. Lucinda Riley überrascht mich immer wieder. Man fragt sich von Anfang an inwieweit beide Erzählstränge zusammenhängen. In beiden Geschichten kommen starke Frauen vor, einmal Connie, die als britische Agentin für das London War Office arbeitet, und Emilie, die das Erbe ihrer Familie verwalten muss. Beide Persönlichkeiten sind mir sehr sympathisch. Doch die Entscheidungen die Emilie trifft sind mir meistens nicht ganz so klar, wie zum Beispiel die Hochzeit mit dem Kunsthändler, der an den Kunstwerken an dem Chateau interessiert ist.
Die Charaktere finde ich alle sehr gut ausgearbeitet und die Geschichte ist wieder einmal brillant. Ich kann diesen Roman sehr empfehlen und gebe ihm 4,5 Sterne.