Sonntag, 29. November 2015

[Rezension] Tödliches Ritual - Marina Heib



  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 17.04.2009
  • Verlag : Piper
  • ISBN: 9783492258883
  • Flexibler Einband 299 Seiten
  • Sprache: Deutsch


Inhalt:
In Göttingen wurde eine Frauenleiche gefunden. Getötet wurde sie mit 30 Messerstichen. Markus Lorenz, der zuständige Hauptkommissar der Stadt Göttingen, steckt in einer schwierigen Lebenskrise.  Er ertränkt seine Gedanken immer mehr in Alkohol.
Markus taucht nach einer durchzechten Nacht betrunken am Tatort auf. Die Oberbürgermeisterin drückt im vor Ort einen Spruch auf, daraufhin ohrfeigt Markus sie und kündigt seinen Job.
Da er trotzdem weiter ermitteln will, nimmt er Kontakt zu seinem alten Studienfreund Christian Beyer auf. Dieser ist in Hamburg Sonderermittler einer Soko, die auch für ganz Deutschland zuständig ist. Dieser ist gerade im Begriff mit seiner Freundin, der Psychologin Anna Maybach, sich auf den Weg nach Paris zu machen um dort Urlaub zu machen. Kurzerhand verlegen sie ihren Urlaub nach Göttingen.

Meine Meinung:
In diesem Buch geht es um eine Mordserie, bei der das Motiv zunächst unklar ist. Allerdings stellt sich mit der Zeit raus dass die Morde an keltischen Feiertagen stattfinden, daher auch der Name „Tödliches Ritual“.  Die Morde sind sehr speziell und teilweise sehr brutal, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Man erfährt hier mehr über menschliche Abgründe und begleitet die Ermittler bei der Suche nach dem Mörder. Es tauchen immer wieder zwielichtige Gestalten auf, die auch sehr interessant dargestellt worden sind. Nicht nur die Ermittler tappen im Dunkeln, sondern auch der Leser. Zwischendurch hab ich immer wieder gedacht den Mörder identifiziert zu haben, was sich aber immer wieder als Irrtum rausgestellt hat.  Die überraschenden Wendungen haben dazu beigetragen die Spannung aufrechtzuerhalten. Ein echt solider Krimi.
Dieses Buch ist der dritte Fall des Sonderermittlers Christian Beyer. Ich habe die Vorgänger nicht gelesen und konnte es auch ohne Probleme unabhängig von den anderen Werken lesen und verstehen.