Freitag, 22. Januar 2016

[Rezension] Der namenlose Tag - Friedrich Ani


  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 08.08.2015
  • Aktuelle Ausgabe : 08.08.2015
  • Verlag : Suhrkamp
  • ISBN: 9783518424872
  • Fester Einband 301 Seiten
  • Sprache: Deutsch 
  • Preis: 19,99€








    Der Kriminalhauptkomisar Jakob Franck ist seit zwei Monaten im Ruhestand. Er hofft darauf endlich ein Leben jenseits der Toten führen zu können.Allerdings verfolgt ihn ein Fall der mittlerweile zwanzig Jahre zurück liegt. Sein Job war es Todesnachrichten zu überbringen. So auch damals, als er der Familie Winther mitteilen muss dass ihre siebzehnjährige Tocher sich das Leben genommen hat. Nach dieser langen Zeit meldet sich der Vater des jungen Mädchens, Er glaubt nicht daran, dass es Suizid war. Er ist fest davon überzeugt, dass seine Tochter umgebracht worden ist auch wenn die Polizeiakten etwas anderes sagen - Selbstmord durch Erhängen . Jakob Franck nimmt den Fall an, seinen ersten Fall nach seiner Pesionierung.



    Ich bin leider mit dem Schreibstil überhaupt nicht warm geworden.  Ich konnt dem ganzen irgendwie schwer folgen und es kam für mich leider keine Spannung auf. Trotzdem gab es einige Stellen die mir dennoch ganz gut gefallen haben.
    Ich mochte das Buch leider nicht so gerne, was vielleicht daran liegt dass ich sehr gerne Krimis lese, die sehr viel Handlung und Spannung enthalten.
    Die Charaktere fand ich teilweise sehr gut ausgearbeitet, z.B. den Ex- Kommissar  Franck. Aber teilweise haben mir die Personen auch nicht gefallen. Ich hatte das Gefühl, dass viele der befragten Personen in einen ewigen Monolog verfallen und alle die gleiche Art zu sprechen haben. Das hat es für mich sehr eintönig gemacht. Die Thematik fand ich aber ganz spannend, leider nicht so gut umegsetzt. Dennoch habe ich beschloßen dem ganzen drei Sterne zu geben, da mir das Buch in Erinnerung geblieben ist und mir doch recht nah gegangen ist, besonders die Familienverhältnisse der Familie Winther. Das ist mein erstes Buch was ich von Friedrich Ani gelesen habe. Ich glaube wer seine Art zu schreiben mag,und wenig Action erwartet wird dieses Buch mögen. Mein Fall war es leider nicht.