Dienstag, 17. April 2018

[Hörbuchrezension] Michlgeld Kommissar Kluftinger # 1- Volker Klüpfel & Michael Kobr



01.08.2007¦
OSTERWOLDaudio ¦ 229 Minuten  ¦ HB ¦ Deutsch ¦ 9,99€  ¦Allgäu¦ Kommissar Kluftinger¦ 1/9+

Milchgeld ist der erste Band der Krimireihe um den allgäuer Kommissar Kluftinger, dessen Vornamen man nicht erfährt.
Er isst am liebsten Käsespatzen und die Menschen um ihn herum würden ihn als sehr grummelig und eigen beschreiben.
Gelesen wird das Ganze von den beiden Autoren Volker Klüpfel und Michael Kobr mit einem tiefen bayrischen Dialekt.
Wer das nicht mag, sollte lieber zu den Printausgaben greifen, als zu den Hörbüchern.
Mir persönlich gefällt es super gut und der Dialekt und die Tatsache, dass beide Autoren es selbst einsprechen, ist der Grund warum ich lieber zum Hörbuch bei dieser Reihe greife als zum Buch.

Im beschaulichen Heimatdorf Kluftingers, in Altusried, geschieht ein Mord.
Bei dem Opfer handelt es sich um einen Lebensmitteltechniker, der in der Milchbranche tätig ist.
Und das ausgerechnet an einem Montag, als es bei den Klufingers seit Jahren Kluftingers Leibspeise Käsespatzen gibt.
Als Kommisar der Kempener Polizei muss er jedoch vor Ort sein und die Ermittlungen aufnehmen.
Wer hat ein Motiv? Sind die Töchter des Opfers in die Tat involviert? Oder hatte das Opfer Probleme auf der Arbeit?
Neben den Ermittlungen lernen wir Klufinger und seine Frau Erika besser kennen - und es ist sehr amsüsant.
Durch den bayrischen Einschlag der Erzähler und Autoren wirkt das Ganze noch authentischer und es macht Spaß zuzuhören und Klufinger in seinem Alltag zu begleiten.
Der Fall ist nicht der spannendste gewesen - hat mich dennoch gut unterhalten.
Die ersten Teile der Reihe habe ich bereits vor Jahren gehört, möchte aber alle nochmal hören, da mir die Sprechweise und der Ort des Geschehens - das Allgäu - so gut gefallen haben.
Wer gerne Regionalkrimis liest oder hört ist mit Kommissar Kluftinger wirklich gut bedient.